Zimmeraralie ( Fatsia Japonica syn. Aralia japonica )
Eine begehrte und altbekannte Topfpflanze erfreut sich wieder großer Beliebtheit
Wissenswertes: Eine robuste, pflegeleichte und beliebte Topf- und Kübelpflanze ist wieder da-die immergrüne Zimmeraralie. Sie wächst überraschend schnell und bildet mit zunehmendem Alter einen Stamm aus. Der Blattschopf entwickelt breit und ausladend und somit ist auch etwas Platz erforderlich. Die Pflanze kann dabei eine Höhe von 2 m erreichen. Die Blätter sind handförmig gelappt, ledrig glänzend und sitzen an recht langen Blattstielen. Bereits bei unseren Großeltern stand die Zimmeraralie hoch im Kurs und nun erlebt sie zu Recht ein Revival.
Herkunft: Dieses Araliengewächs stammt aus Ostasien. Dort gibt es unterschiedliche Sorten-sogar mit weißbunten Blattzeichnungen.
Anzucht: Das Saatgut kann ganzjährig ausgesät werden. Die Samen können ohne Vorbehandlung ca. 1 cm tief in feuchtes Anzuchtsubstrat gesteckt werden. Bei 18-24 C und gleichmäßiger Feuchtigkeit ( Staunässe vermeiden) keimen die ersten Samen bereits nach 2-4 Wochen. Pikieren bzw. vereinzeln sollten Sie die jungen Sämlinge allerdings erst nach zwei Monaten.
Standort / Licht: Sowohl schattige, als auch helle Standplätze sind ideal- nur direkte Sonneneinstrahlung bitte verhindern. Luftige, jedoch zugfreie Orte sind ebenso geeignet. In den Sommermonaten ist ein schattiger Aufenthalt im Freien möglich.
Pflege: Die Aralie benötigt nur mäßige Wassergaben-nur in der sehr warmen Sommerzeit viel gießen. Als Pflanzsubstrat am besten einen Humosen und nährstoffreichen Boden wählen. Es darf ein kleiner Lehmanteil enthalten sein. Ist die Zimmerluft zu trocken, besteht die Gefahr von Schädlingsbefall-daher die Blätter ab und zu besprühen. Zuviel Nässe wiederum kann zu Wurzelfäule führen. Ein Rückschnitt sollte nur bei jüngeren Pflanzen erfolgen, da so die Verzweigung gefördert wird.
Überwinterung: Der Winterstandort darf eher etwas kühler sein. Ideal sind Temperaturen zwischen 10-16 C oder an wärmeren Plätzen wiederholt besprühen. Die Aralie ist nicht frostfest.
Foto: Doris Schäfer